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Erklärung zur Barrierefreiheit

Die Werkzeuge sollen alle Schülerinnen und Schüler nutzen können – auch mit Tastatur statt Maus, mit Screenreader, mit Vergrößerung oder auf dem Tablet. Hier steht ehrlich, wie weit das gelingt und wo es noch Grenzen gibt.

📋 Stand der Vereinbarkeit

Diese Website ist mit den Anforderungen der WCAG 2.2, Stufe AA teilweise vereinbar.

Die Erklärung gilt für zechnall.eu mit den Bereichen Informatik, IuM und Mathematik. Nicht erfasst ist das eigenständige Projekt FUN·C·I; für die Materialsammlung unter saf/ gilt eine eigene Erklärung.

Erstellt am 15. Oktober 2026, zuletzt überprüft am 15. Oktober 2026.

✅ Was funktioniert

  • Alle Bedienelemente sind per Tastatur erreichbar (Tab, Enter, Leertaste); der Fokus ist sichtbar; Fenster schließen mit Escape, der Fokus kehrt danach zurück.
  • „Zum Inhalt springen“ am Seitenanfang, eine klare Überschriften-Gliederung und benannte Seitenbereiche.
  • Ergebnisse der Übungen („Richtig!“, „Noch nicht ganz …“) werden von Screenreadern angesagt.
  • Ausreichende Farbkontraste im hellen und im dunklen Design.
  • Die Seiten lassen sich vergrößern und funktionieren auf Smartphone und Tablet; Ziehen geht dort auch mit dem Finger. Sortierübungen lassen sich auch ohne Ziehen lösen (Pfeilknöpfe bzw. Tastatur).
  • Weniger Bewegung, wenn im Betriebssystem „Bewegung reduzieren“ eingestellt ist.

⚠️ Was (noch) nicht barrierefrei ist

  • Grafiken, deren Inhalt die Aufgabe ist – z. B. Strichcodes ablesen, Pixelbilder, Spielbäume, Graphen und Landkarten zum Einfärben. Sie haben eine kurze Beschreibung, aber keinen gleichwertigen Textersatz. Mit Screenreader lassen sich diese Übungen nur eingeschränkt lösen. Alternative: gemeinsam mit einer sehenden Person bearbeiten oder eine andere Übung zum selben Thema wählen.
  • Programmieren mit Blöcken (Visuelle Programmierung, CodeWorld): Der Block-Editor stammt aus einer fremden Programmbibliothek (Blockly) und ist per Tastatur und Screenreader nur eingeschränkt bedienbar. Alternative: die Python- und Java-Abenteuer, in denen Programme als Text geschrieben werden.
  • Spiele mit Tempo: Bei „Fallende Ballons“ gehört die Geschwindigkeit zur Übung. Das Spiel lässt sich jederzeit pausieren und beginnt mit langsamen Stufen.
  • Erzeugte PDF-Dateien (z. B. Urkunden, Medientagebuch) sind für Screenreader nicht aufbereitet. Die Inhalte stehen auch auf der Seite selbst.
  • Es gibt keine Inhalte in Leichter Sprache oder Gebärdensprache.
  • Ein ausführlicher Test mit echten Screenreadern (NVDA, VoiceOver) steht noch aus; geprüft sind vor allem der Startzustand der Seiten und die häufigsten Abläufe.

🔬 So wird geprüft

  • Selbstbewertung, kein externes Gutachten.
  • Bei jeder Änderung prüft ein automatischer Test (axe-core, WCAG 2.2 AA) jede Seite im hellen und im dunklen Design.
  • Weitere automatische Tests: Bedienung nur mit Tastatur, sichtbarer Fokus, Fenster mit Escape, Ansagen nach dem Prüfen einer Aufgabe, Darstellung bei 390 px (Smartphone) und 820 px (Tablet) Breite.
  • Ein Durchlauf prüft, was ein Screenreader bei jedem Tab-Schritt vorliest.

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